Hier findet ihr als Antworten auf Fragen, die ihr vielleicht habt. Ist deine Frage nicht dabei zögere nicht uns zu schreiben, vielleicht geht es ja Anderen genauso. Ihr erreicht uns über info[at]landesfahrt.de

Allgemein

Die Fahrt geht vom 20.7.-10.8.2019, davon das Abschlusslager vom 6.8.-9.8. Wenn ihr euch vom Stamm aus schon früher treffen wollt, könnt ihr das gerne machen und solltet dementsprechend das Datum auf allen Infobriefen und der Anmeldung anpassen. Wir fahren nachmittags los (20.07) und kommen auch nachmittags wieder an (10.08).

Der Teilnahmebeitrag setzt sich aus dem LV-Beitrag (125€ fürs erste Kind, 110€ für jedes weitere) und dem Stammesbeitrag (wird vom Stamm festgelegt) zusammen.
Im Stammesbeitrag werden Kosten für Verpflegung für den Fahrtenzeitraum, (Karten-)Material und sonstige Kosten vor Ort (Nahverkehr, Programm, …) abgedeckt.
Der Gesamtbeitrag wird vermutlich vermutlich unter 250€ liegen.

Projekte und Internationale Begegnung

Die Idee der “Projekte” und die Projektbeschreibungen findest du hier.

Durch eine Internationale Begegnung habt ihr die Möglichkeit eine Pfadfindergruppe aus Ungarn kennenzulernen.
Ihr geht 3-5 Tage zusammen auf Fahrt und könnt euch über euren Alltag, die Pfadfinderei, … austauschen.
Den Kontakt stellen wir her. Gebt uns bis zum 21.12 mit eurer Anmeldung Bescheid, falls ihr Interesse habe

Wir würden uns wünschen, dass ihr uns anruft und wir gemeinsam überlegen, wie ihr die Situation am besten lösen könnt. Klar ist aber auch, dass niemand bei einem Projekt sein muss, wenn man sich unwohl fühlt. Da wir aber eine zuverlässige Sippe versprochen haben, wäre es schön, wenn ihr erstmal auftaucht, verschiedene Aufgaben ausprobiert und dann in Absprache mit uns immer noch gehen könnt.

Anmeldung

Es ist in Ausnahmefällen möglich nur eine Strecke mit dem Bus mitzufahren.

Wir werden alle Menschen sammeln, die nur in eine Richtung fahren wollen und versuchen so Pärchen zu bilden, sodass die zwei Personen sich die 90€ für den Bus einfach teilen und jeweils 45€ zahlen können. Zuallerallererst muss allerdings die Person, die nur eine Strecke fährt, leider 2/3 der Reisekosten für die gesamte Busreise (60€) übernehmen, weil wir das Risiko haben, dass Plätze in eine Richtung frei bleiben. Sollten wir dann eine Person für die entgegengesetzte Richtung finden, bekommt die Person 15€ zurück.

Für den “LV-Beitrag” gilt: Wird kein*e Tauschpartner*in gefunden (der/die den Platz einnimmt) behalten wir 90€ ein. Die genauen Stornobedinungen legt ihr im Stamm fest und kommuniziert sie den Eltern/Teilnehmenden.

Nein, privat und gesetzlich Versichterte sind während der Landesfahrt automatisch krankenversichert. Es reicht wenn du deine europäische Krankenversicherungskarte mitnimmst.

Nein, Ungarn ist Teil der EU und des Schengenraumes. Es reicht wenn du deinen Personalausweis mitnimmst.

Es gibt noch begrenzte Nachrückplätze. Schreibt uns an, dann schauen wir ob es noch möglich ist. Es gibt allerdings eine Nachmeldegebühr von 20€

Vorbereitung

Ihr werdet die Möglichkeit haben uns bei Notfällen 24 Stunden am Tag zu erreichen. Die Notfallnummer wird im Fahrtenheftchen stehen, das ihr bei der Abfahrt bekommen werdet.

In Ungarn sind die Gesetze zur Organspende anders als in Deutschland.
Sollte kein Widerspruch vorliegen, seid ihr automatisch Organspender*in. Ein Widerspruch könnt ihr z.B. auf eurem Organspendeausweis angeben.
Falls ihr ganz sicher gehen wollt, könnt ihr hier einen Organspendeausweis auf Ungarisch ausdrucken.

Auf dem Vorbereitungstreffen haben wir mit euch eine Checkliste für die letzten Wochen vor der Fahrt durchgesprochen. Hier findet ihr sie noch einmal, falls ihr sie verloren haben.

Wanderkarten für eure Route müsst ihr selbstständig bestellen. Geht dafür einfach in euren Karten- bzw. Buchladen, so spart ihr den Versand. Alternativ könnt ihr Seiten wie mapfox.de nutzen.

Die Karten sind vom Verlag “Cartographia” und kosten unter 10€ pro Stück. Die Kartenschnitte seht ihr hier.
(Wenn ihr den fehlenden Teil zwischen Karte 14 & 29 und/oder 29 & 1 benötigt meldet euch per Mail bei uns.)

Es ist sinnvoll eine Kreditkarte mitzunehmen. Prüft am besten vorher nochmal eure Konditionen bzw. organisiert euch möglicherweise eine Kreditkarte mit guten Konditionen.

Solltet ihr Bargeld nutzen wollen, empfehlen wir das Geld erst in Ungarn zu wechseln. Falls ihr nicht in einer größeren Stadt starten, solltet ihr schonmal Forint mitnehmen. Achtet beim Wechseln auf seriöse Wechselstuben und den Wechselkurs/Kommission!

 

Zurück werden wir wieder über Nacht mit dem Bus fahren. Wir werden am 10.08 gegen Vormittag/Mittag in Deutschland ankommen. Die Stämme Artus, Wüstenfüchse, Löwenherz, Wilhelm Busch, Excalibur, Zugvögel und Wikinger fahren direkt nach Kassel, der Rest fährt nach Frankfurt. Ihr werdet jeweils in der Nähe des Hauptbahnhofs rausgelassen, damit ihr gut mir dem Zug weiterfahren könnt.

Jede Sippe sollte ein Erste-Hilfe-Päckchen und eine Fahrtenapotheke dabei haben.

Kleine Verletzungen und Krankheiten sollten selbstständig in der Gruppe gelöst werden, z.B. idem ihr einen Pausentag einlegt oder kürzere Tagesetappen plant.

Wir als Planungsteam sind aber auch rund um die Uhr erreichar und werden mit einem Auto in Eger sein (zentral im Fahrtengebiet).
Im Notfall können wir euch abholen und/oder über weitere Schritte beraten (Heimreise mit dem Zug über Budapest, …)

Die Busse fahren in Bad Vilbel ab. Wir treffen uns am Samstag (20.7.) um 17 Uhr auf dem Gelände des “Bad Vilbeler Markt”. Eine Wegbeschreibung findest du hier.

Im Fahrtenland

Vom 06. bis 09.08 wird das Abschlusslager nördlich der Stadt Eger stattfinden.
Ihr könnt direkt bis dort wandern oder mit dem Zug/Bus anreisen. Genaueres wird auch nochmal im Fahrtenheftchen stehen (bekommt jeder Teilnehmende bei der Abfahrt).

 

Wildcampen ist in Ungarn grundsätzlich erlaubt. Allerdings beschränkt sich diese Erlaubnis auf 24 Stunden pro Schlafplatz. Für weitere Informationen könnt ihr gerne auf diesem Blog (http://www.kektura.click.hu/OKT/25_eng_general.htm#08) weiterlesen. Dies gilt allerdings nicht für die Nationalparks, die in unserem Fahrtengebiet sind. Dort sollte es aber auch zu keinen Problemen kommen, wenn ihr euch ordentlich verhaltet (nichts kaputtmachen, Platz ordentlich hinterlassen, usw).
Diese Erfahrung haben wir aus Gesprächen vor Ort und selbst während unserer Vorfahrt im Sommer 2018 gemacht. Aufpassen solltet ihr besonders bei einer eventuellen Waldbrandgefahr im kommenden Sommer.

 

Tollwut ist in allen städtischen Gebieten vollständig ausgerottet. Aufgrund von einigen freilaufenden Hunden empfiehlt das Tropeninstitut eine Tollwutimpfung bei Langzeitaufenthalten (länger als 3 Monate) und Trekkingtouren in ländlichen Gebieten, aber auch hier ist die Wahrscheinlichkeit einem mit Tollwut infizierten Tier zu begegnen sehr gering. Weitere Informationen gibt es unter:  https://tropeninstitut.de/ihr-reiseziel/ungarn

Ungarn gilt in Teilen als Risikogebiet für FSME. Daher solltet ihr euch auf jeden Fall gegen FSME impfen und euch regelmäßig nach Zecken absuchen. Außerdem empfiehlt sich, wie bei allen Fahrten, eine Tetanus-Impfung.

Es ist richtig, dass die politischen Entwicklungen in Ungarn gegenwärtig aus demokratischer Sicht sehr bedenklich sind. Allerdings hat dies bisher keinerlei Auswirkungen auf die Sicherheit im alltäglichen Leben. Die Polizei arbeitet relativ professionell und frühere Probleme wie Korruption auf den niedrigen Ebenen sind stark zurückgegangen. Vor allem als Pfadfinder hat sich für uns gezeigt, dass ein großer Teil der Ungarn, trotz der gegenwärtigen Regierung, sehr weltoffen und herzlich sind.

Jede Sippe sollte ein Erste-Hilfe-Päckchen und eine Fahrtenapotheke dabei haben.

Kleine Verletzungen und Krankheiten sollten selbstständig in der Gruppe gelöst werden, z.B. idem ihr einen Pausentag einlegt oder kürzere Tagesetappen plant.

Wir als Planungsteam sind aber auch rund um die Uhr erreichar und werden mit einem Auto in Eger sein (zentral im Fahrtengebiet).
Im Notfall können wir euch abholen und/oder über weitere Schritte beraten (Heimreise mit dem Zug über Budapest, …)

Der öffentliche Nahverkehr ist gut ausgebaut und günstig. Außerdem gibt es interregionale Schnellzüge, um schnell von Teil des Fahrengebiet in einen anderen zu kommen.
In fast allen Dörfern gibt es öffentliche Trinkwasserbrunnen und oft einen kleinen Dorfläden.

Jede*r Teilnehmende bekommt ein Fahrtenheft mit den wichtigesten (Fahrten-)Vokabeln auf Ungarisch. Teilweise könnt ihr euch aber auch auf Englisch verständigen (besonders mit Jüngeren), einige sprechen auch Deutsch. Notfalls helfen Hände und Füße.

Nein, beide Länder sind Teil der EU. Falls ihr also den Aggtelek-Nationalpark an der Grenze erkunden wollt, könnt ihr einfach auf Wanderwegen über die Grenze und zurück.

Es gibt (wie auch in Deutschland) einige Wölfe. Die Wahrscheinlichkeit einer Begegnung ist allerdings sehr gering und bei der richtigen Verhaltensweise nicht gefährlich. Es gibt keine Bären in freier Wildbahn in Ungarn.

Das Klima in Nordungarn (Juli: max. 27°C/min. 15°C) ist etwas wärmer und trockener als in Hessen (Juli max. ca. 25°C/min. 14°C). Unser Fahrtengebiet ist weitgehend bewaldet, dadurch habt ihr die Möglichkeit euch viel im Schatten aufzuhalten.

Es kann nicht kommentiert werden.