Die Idee

… von “Projekten” ist, das Fahrtenland nicht nur beim Durchstreifen der Wälder, dem freundlichem Grüßen auf der Straße oder beim Wasser holen vom nächsten Bauern kennenzulernen, sondern für zwei bis vier Tage bei einem unserer Gastgeber*innen unterzukommen und so das Leben auf ihrem Hof besser kennenlernen zu können.
Dabei möchten wir die Gelegenheit nutzen, den Gastgeber*innen stellvertretend für die vielen tollen Begegnungen auf Großfahrten etwas zurückzugeben (wir alle kennen das, wenn wir auf Fahrt plötzlich spontan und bedingungslos von einer enormen Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft überrascht werden).
Dadurch, dass wir direkt auf dem Hof mithelfen und somit die Gastgeber*innen mit Aufgaben unterstützen können, die bspw. als Sippe tausendmal schneller erledigt sind, als ganz alleine, entsteht ein enger Kontakt, sodass alle Fragen zum Fahrtenland und den Projektorten gestellt werden können, aber gleichzeitig auch sicherlich die ein oder andere Überraschung auftauchen wird.

Bei den Projekten gibt es nicht nur einen Schlafplatz für ein paar Tage sondern auch je nach Projektort ganz spezielle Eindrücke und einiges zu lernen. Falls euch zum Beispiel interessiert, welche Maschinen bei einem Steinbruch im Einsatz sind, was zum Selbstversorgen bei Gemüseanbau und Tierzucht dazugehört, wie unser Lebensstil in Einklang mit der Natur und den Wildtieren gebracht werden könnte, wie sich die Geschichte der Pfadfinderei in Ungarn entwickelt hat oder alles, was rund um einen Reiterhof passiert – von der Tierpflege bis zur Funktionsweise vom Kompost.

Wünschenswert wäre, dass ihr neugierig seid und euch unter Umständen auch auf eine etwas beschwerliche Kommunikation mit Händen und Füßen einstellen könnt und dass ihr auch zuverlässig bei den Gastgeber*innen auftaucht. Wer lieber Lust auf ein chilliges Standlager hat, baut das besser flexibel irgendwann im Wald bei einer klassischen Fahrt ein, da der angedachte Austausch mit den Projekten nur durch die Mithilfe bei der täglichen Arbeit funktioniert.
Allerdings ist selbstverständlich abgesprochen, dass ihr auf keinen Fall länger als fünf Stunden pro Tag arbeitet und in der Mittagshitze lange Pause macht, falls es keine Aufgabe im Schatten gibt. Natürlich könnt ihr freiwillig auch mehr mithelfen oder zusammen mit den Gastgeber*innen das Städtchen erkunden, Marmelade kochen oder einen großen Spaziergang in der Umgebung machen.

 

Die einzelnen Projektbeschreibungen:

 

Nº1: Selbstversorgung im “Smaragd Falva”

 

Nº2: Die “Fülegor Farm” im Aufbau zwischen Steinbruch und Schrottplatz

 

Nº3: Reiterhof “Gömöri Lovasudvar” mit Pfadfindergeschichte

 

Nº4: Sophias offene Türen für Durchreisende

 

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